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Kategorie: Tagebuch

Eine Nominierung!

Eine Nominierung!

Was für eine wunderbare Nachricht! Meine Tochter Anna von Dorky Dancing hat mich für den Mystery Blogger Award nominiert. Herzlichen Dank, meine Liebe! Ich fühle mich geschmeichelt. Es tut unendlich gut, wenn der eigene Blog irgendwo erwähnt wird. Bei diesem Award geht es um Blogs auf Englisch, und so sind alle Informationen und Unterhaltungen auch auf Englisch. Ich weiß nicht, ob Blogs auf Deutsch auch gefragt sind, aber ich möchte trotzdem mitmachen. Aus meiner Sicht geht es dabei hauptsächlich nicht…

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Bye-bye, 2017!

Bye-bye, 2017!

2017 geht zur Neige. Alles in einem war es für mich ein angenehmes Jahr, was man für den Großteil der Weltbevölkerung leider, leider nicht behaupten kann. Von Januar bis Mai war ich am Lernen. Ich schrieb viel und kam gut voran. Die Deutschen Schreibtage in Berlin im Mai waren ein erquickliches Erlebnis. Dort sprach ich zum ersten Mal über mein Romanprojekt. Dieses Comingout beflügelte mich, und Ende Mai fuhr ich für eine Woche nach Tuttlingen, um intensiv an meinem Roman…

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Ein Jugendtraum

Ein Jugendtraum

Zum ersten Mal höre ich seine Stimme an einem düsteren Dezemberabend 1985. Ich muss bei der Schuldisco auflegen, ein Bekannter leiht mir eine Kassette mit Modern Talking. «Auf der zweiten Seite ist etwas anderes, das brauchst du nicht», sagt er. Aus Neugier höre ich’s mir an. Es ist Accept, Metal Heart. Die skalpellscharfe Stimme des Vokalisten geht mir durch Mark und Bein. Bald erfahre ich seinen Namen: Udo Dirkschneider. Mit dieser Kassette, kopiert von einer anderen Kassette, wiederum kopiert von…

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Alles wird gut

Alles wird gut

Nach einer fast zweimonatigen Pause schreibe ich wieder hier in meinem Blog. Die Zeit verging wie im Flug, ich will es nicht meinem zunehmenden Alter zuschreiben, sondern lediglich der Tatsache, dass ich gleichzeitig an mehreren Projekten arbeitete und in unserer Familie viel los war. Im Oktober reiste ich mit meinen Lieben zwei Wochen lang durch Israel. Unser Reiseprogramm hatten wir selbst zusammengestellt. Was für uns zählte, waren die Menschen und die Natur. An Städten, touristischen Sehenswürdigkeiten und Kultur waren wir…

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Das Tier in mir oder ab ins Rampenlicht

Das Tier in mir oder ab ins Rampenlicht

Ich spüre ein Tier in mir. Das ist Chuchundra, die Moschusratte, die sich kaum aus ihrem Winkel traut und immer an den Wänden entlang schleicht. Ein kleines Tier mit gebrochenem Herzen, das die ganze Nacht zittert und wimmert und versucht, Mut zu fassen, um in die Mitte des Raums hinaus zu rennen – und es nie schafft. Ich liebe sie trotzdem. In letzter Zeit benimmt sie sich merkwürdig. Sie durchquert den Raum und bemerkt es anscheinend nicht einmal. Oder sie…

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Schreibe stur, schnell und schlecht oder Was ist wichtig für gute Texte

Schreibe stur, schnell und schlecht oder Was ist wichtig für gute Texte

Heute Nacht bin ich von meinem dreitägigen Abstecher nach Berlin zurückgekommen, jetzt sitze ich da und reflektiere. Reflektieren ist bei mir ohnehin groß geschrieben, das tue ich mehr als alles andere. An manchen Tagen besteht mein Denken ausschließlich aus Reflektieren. Bis jetzt fand ich das ganz okay. Wie schlecht es in Wirklichkeit um mich steht, fiel mir erst vorgestern auf, bei einer Schreibübung im Workshop «Kreativitätstechniken» mit Tanja Steinlechner. Moment mal, war das erst vorgestern? Kaum zu glauben. Das eben…

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Katzenjammer

Katzenjammer

Die ersten fünf Monatshefte meines zweijährigen Fernlehrgangs schaffte ich jeweils in durchschnittlich drei Wochen. Yuppie! Mein Ziel war es, den Lehrgang trotz zweimonatiger Australienpause rechtzeitig zu beenden. Dann stockte es. Die endlosen Schulferien, die immer wieder dazwischen kamen, zerfetzten meinen Zeitplan. In den fünf Wochen Sommerferien kam ich zu absolut nichts, außer überall herum zu reisen. Kaum hatte ich mich Mitte August in meinem Lern- und Schreibrhythmus wieder eingefunden, folgten Schlag auf Schlag je zwei Wochen Herbst-, Weihnachts- und Winterferien….

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Welcher Ordnungstyp bin ich?

Welcher Ordnungstyp bin ich?

Vorwort Bei einer Übung im Grundkurs sollte man seinen Platz in der Ordnungslandschaft der Schreibwelt finden, irgendwo zwischen dem intuitiven Drauflos-Schreiber und dem systematischen Ordnungsfanatiker. Folgende Selbstbekenntnis ist mir dabei aus der Feder geflossen. Welcher Ordnungstyp bin ich? Wer bekennt sich schon freiwillig als Kleingeist, der krampfhaft (an) Ordnung hält? Ich wäre gern anders, aber um das Chaos zu überblicken, fehlt mir das Geniale. Ordnung und Planung beherrschen alles, was ich tue, vom Einräumen der Spülmaschine bis zum Vorbereiten eines…

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Ich als Leserin

Ich als Leserin

Und wieder so eine Übung aus dem Lernheft, die mich zum Nachdenken bewegt, was ja auch der Sinn ebendieser Übung ist. Man soll sich selbst als Leser beschreiben und eigene Lesegewohnheiten und -präferenzen festhalten – damit man in einem Jahr beurteilen kann, ob man als Autor den gleichen Neigungen folgt. Bin gespannt.   Was ich gern lese (In Klammern steht die bevorzugte Lesesprache, kursiv sind Übersetzungen markiert. Mit * sind Romane vermerkt, die ich immer und immer wieder lese. Sollte…

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La historia me absolverá

La historia me absolverá

Fidel Castro ist heute in den Medien, wenngleich ohne sein Zutun. Er wird nichts mehr ausrichten können. Ich starre auf das Bild des Alten, der Count Dooku aus Star Wars ähnelt, und mein Gedächtnis klöppelt unermüdlich an der Spitze der Erinnerungen. „Wintersachen brauche ich keine mitzunehmen, es ist ja ein tropisches Land!“ Katja strahlt übers ganze Gesicht. Wir denken an einen schneeweißen Strand, von Palmen gesäumt und vom türkisblauen Ozean gestreichelt. Jemand seufzt sehnsüchtig. Keine von uns rechnet damit, irgendwann…

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